Die stellvertretende Premierministerin Prof. Dr. Zorana Mihajlović unterzeichnete heute mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine Durchführungsvereinbarung für das Projekt „Inklusion von Roma und anderen benachteiligten Gruppen in Serbien“, das ein Volumen von 10 Millionen Euro hat.

Frau Mihajlović, die auch den Vorsitz im Koordinierungsgremium der Regierung für die Begleitung der Umsetzung der Strategie für eine soziale Teilhabe der Roma in Serbien innehat, hob die Wichtigkeit hervor, für die Angehörigen der Roma-Gemeinschaft Voraussetzungen für nachhaltige und hochwertige Lebensbedingungen zu ermöglichen. „Mit der Arbeit, die wir gemeinsam leisten, setzen wir uns für den Abbau von Vorurteilen und Stereotypen ein. Offiziell machen Roma etwa zwei Prozent der Bevölkerung Serbiens aus, aber in Wirklichkeit sind es weitaus mehr. Ich bestehe darauf, dass jeder von uns realisiert, dass es in unserem Land keine Bürger erster und zweiter Klasse gibt. Das setzen wir mit der Strategie sowie mit Aktionsplänen und Projekten, die wir gemeinsam mit den internationalen Partnern und den Gemeinden und Städten durchführen, um.“, erklärte sie.

Die stellvertretende Premierministerin bedankte sich bei der GIZ für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Unterstützung in den vergangenen Jahren der gemeinsamen Arbeit. Die Durchführungsvereinbarung wurde auch von Gerhard Sippel, dem Landesdirektor der GIZ in Serbien, und der Projektleiterin Aleksandra Dimić Ugrinaj unterzeichnet. Gerhard Sippel erklärte, dass die Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren, seit er die GIZ in Serbien leite, immer mehr an Bedeutung gewonnen habe. Sie stieg von 11 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro jährlich an. „Die Mittel werden nicht nur von Deutschland, sondern auch von der Europäischen Kommission und der Schweizerischen Regierung bereitgestellt. Alle Vereinbarungen dieser Art sind wichtig, weil sie ein Wegweiser für die Durchführung der Programme sind.  Ich bedanke mich für die Gelegenheit, gemeinsam mit der Regierung Serbiens an der Durchführung des Projektes arbeiten zu dürfen „, so Sippel.

Aleksandra Dimić Ugrinaj gab bekannt, dass das Projekt in 18 serbischen Städten und Gemeinden durchgeführt werden wird. „Mit dem Projekt werden wir auch den Ausbau der Strukturen des Koordinierungsgremiums sowie die Monitoring-Systeme fördern. Es werden Schulungs- und Trainingsmaßnahmen mit dem Ziel durchgeführt, Stereotype und Vorurteile gegenüber der Roma-Bevölkerung abzubauen. Unser Ziel ist es, dass die Roma-Gemeinschaft in der Gesellschaft integriert ist. Es ist eine junge Bevölkerung, die ein wichtiges Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung Serbiens darstellt“, erklärte sie.

Das Projekt „Inklusion von Roma und anderen benachteiligten Gruppen in Serbien“ wird im Rahmen der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit durch die GIZ umgesetzt.