Belgrad, 23. November 2020 – Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat Masken, Handschuhe, Visiere, Desinfektionsmittel und kontaktlose Thermometer für lokale Selbstverwaltungen und Sozialhilfeträger in 18 Städten und Gemeinden bereitgestellt. Die Schutzausrüstung wird in der Zeit der erneuten Erhöhung der Infektionszahlen mit dem Covid-19-Virus zum Schutz der Angestellten in der Gesundheitsversorgung bereitgestellt.

Die Spende wurde im Rahmen der deutsch-serbischen Entwicklungszusammenarbeit Leistungen des Sozialschutzes für schutzbedürftige Gruppen geleistet und umfasst 50.000 Schutzmasken, 50.000 Paar Handschuhe, 1.900 Visiere, 1.800 Liter Desinfektionsmittel i 230 kontaktlose Thermometer. Es ist sehr wichtig, dass Angestellte im Sozialschutz und den Einheiten der lokalen Selbstverwaltung über geeignete Schutzausrüstung verfügen, um die schutzbedürftigen Gesellschaftsgruppen unterstützen zu können. Da die schutzbedürftigen Gesellschaftsgruppen zugleich einem höheren Infektionsrisiko mit dem Covid-19-Virus ausgesetzt sind, setzt unser Projekt die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden fort, und die Unterstützung in Form von Schutzausrüstung ist ein illustratives Beispiel dafür, sagte Markus Mayer, Leiter des Projekts.

Im Zeitraum vom 16. bis 20. November wurde die Ausrüstung in die Städte Plandište, Sremska Mitrovica, Ruma, Šid, Pećinci, Vršac, Šabac, Valjevo, Lajkovac, Mionica, Loznica, Krupanj, Užice, Arilje, Kosjerić, Sjenica, Prijepolje und Priboj geliefert.

Dank der Spende werden wir in der Lage sein, über das Zentrum für Sozialarbeit Familien und Einzelpersonen zu helfen, die dem Infektionsrisiko mit dem Covid-19-Virus am meisten ausgesetzt sind, sagte Boban Janković, Präsident der Gemeinde Mionica. Nach den Worten von Dr. Aleksandar Pajić, Bürgermeister von Šabac, stellt die Schutzausrüstung einen Beweis der Freundschaft zwischen der Stadt Šabac mit Deutschland dar. Die Schutzausrüstung wurde dem Zentrum für Gerontologie Šabac geliefert, worin 214 Nutzer untergebracht sind, sowie dem Zentrum für Sozialarbeit „Šabac”, das 10 Leistungen des Gesundheitsschutzes bietet, und in dessen Rahmen auch die Einrichtung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen „Šabac” arbeitet, worin derzeit 41 Nutzer im Heim untergebracht sind.

Das Projekt Leistungen des Sozialschutzes für schutzbedürftige Gruppen setzt damit seine Unterstützung in Form von Schutzausrüstung fort, nachdem in Juli dieses Jahres das erste Kontingent geliefert wurde.

Für weitere Informationen können Sie uns telefonisch unter der Telefonnummer 0638646498 erreichen (Iva Vučićević, Kommunikationsmanager) oder an die E-Mail-Adresse iva.vucicevic@giz.de schreiben.