Der Molekularbiologe und Firmengründer Marko Panic kehrte nach Serbien zurück. Mit seinem Geschäftspartner bringt er seine zweite Biotech-Erfindung auf den Markt: einen Ventilator als Bauteil für Beatmungsgeräte. So kann sich Serbien rechtzeitig für eine weitere COVID-19 Infektionswelle wappnen.

NAME
Marko Panic
AUSBILDUNG
Molekularbiologie
EINSATZLAND
Serbien
INSTITUTION
Biologische Fakultät der Universität Belgrad

Ein stabiles Wirtschaftswachstum, ansteigende ausländische Direktinvestitionen und ein verbessertes Klima für unternehmerische Aktivitäten ziehen viele Serbinnen und Serben zurück in ihr Herkunftsland. So auch den Molekularbiologen Marko Panic. In Deutschland hatte er seinen Doktortitel erlangt und an der Universität Stuttgart gearbeitet. Nach seiner Rückkehr fand er an der Biologischen Fakultät der Universität Belgrad sehr gute Bedingungen für die Forschung vor. Das Programm Migration & Diaspora des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bezuschusste seinen Einsatz dort.

„Belgrad ist großartig – für meine akademische Laufbahn und mein biotechnologisches Startup. COVID-19 begegne ich erfinderisch.“

Auch für seine Biotech-Startup-Idee stellte sich Serbien als attraktiver Standort heraus, da niedrigere Entwicklungskosten die Produktion einzelner Bauteile in geringeren Stückzahlen erleichtern. Mit seinem auf Maschinenbau spezialisierten Freund und heutigen Geschäftspartner Tomislav Radisic gründete Panic die Firma „Smart Research“ und entwickelte ein Gerät, das biochemische Labortests selbstständig durchführt. Als sich das Corona-Virus weltweit auszubreiten begann, stellte die Firma binnen weniger Wochen einen Prototyp eines mechanischen Ventilators her, der als Bauteil in dringend benötigten Beatmungsgeräten serbischer Produktion eingesetzt werden kann.


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