Die Inklusionsinitiative ist ein Projekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, das von der GIZ in Zusammenarbeit mit der Ständigen Konferenz der Städte und Gemeinden durchgeführt wird. In sieben Städten und Gemeinden unterstützt die Initiative die Eingliederung sozial schwacher Gruppen in den Arbeitsmarkt, wobei der Schwerpunkt auf Rückkehrer im Rahmen des Rückübernahmeabkommens liegt.

Bečej

In einem konkreten Beispiel der Teamarbeit haben sich die Gemeinden Bečej, das öffentliche Versorgungsunternehmen Potisje Bečej, das Zentrum für Sozialarbeit und die Nichtregierungsorganisation Gina für die Beschäftigung von Roma-Frauen bei der Auswahl von Primärabfällen zusammengeschlossen.

Kučevo

„Schön, sauber und nützlich“ heißt das Projekt, das die Gemeinden Kučevo und Golubac in Zusammenarbeit mit der Roma-Organisation des Bezirks Braničevo und der Stadtwerke Kučevo durchgeführt haben. 24 Roma und Romnija, die die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und integrativen Beschäftigung vereinen, sind bei der Auswahl und dem Recycling von Abfällen beschäftigt.

Mladenovac

Die Gemeinde Mladenovac hat ein Projekt durchgeführt, bei dem Angehörige der Roma-Bevölkerung, aber auch anderer schutzbedürftiger Gruppen für die Arbeit von Betreuungsassistenten ausgebildet wurden. In Zusammenarbeit mit den Nichtregierungsorganisationen Caritas Šabac und OKO absolvierten 30 Kandidaten eine Ausbildung in häuslicher Pflege, 14 begannen zu arbeiten.

Požarevac

Schneider- und Brikettierausbildungen stehen im Mittelpunkt eines Projekts, das von der Stadt Požarevac mit Unterstützung der Roma-Organisation des Bezirks Braničevo und des Po-Start-Unternehmerverbandes durchgeführt wird.

Sokobanja

Die Beschäftigung und Berufsausbildung von Frauen in ländlichen Gebieten ist ein gemeinsames Ziel der Gemeinden Sokobanja und Knjaževac. Mit Unterstützung der regionalen Entwicklungsagentur, der NGO Rural Hub und des Nationalen Arbeitsamtes wurden 145 Begünstigte geschult und Ausrüstungsgegenstände für die Arbeit von 52 Frauen gespendet.