KfW Entwicklungsbank in Serbien

KfW Gruppe

Die KfW wurde 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. KfW ist Deutschlands führende Förderbank für die heimische Wirtschaft sowie für Entwicklungs- und Transformationsländer. Am Grundkapital der KfW sind die Bundesrepublik Deutschland mit 80% und die Bundesländer mit 20% beteiligt. Mit einer Bilanzsumme von rund € 500 Mrd. gehört die KfW zu den großen Banken in Deutschland.

Seit 2001 gehört auch die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Sitz in Köln zur KfW-Gruppe. Die DEG investiert in Privatunternehmen, die profitabel sowie ökolo­gisch und sozial nachhaltig sind, um somit den Privatsektor in Entwicklungs- und Transformationsländern zu unterstützen.

KfW Gruppe

Die KfW wurde 1948 als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. KfW ist Deutschlands führende Förderbank für die heimische Wirtschaft sowie für Entwicklungs- und Transformationsländer. Am Grundkapital der KfW sind die Bundesrepublik Deutschland mit 80% und die Bundesländer mit 20% beteiligt. Mit einer Bilanzsumme von rund € 500 Mrd. gehört die KfW zu den großen Banken in Deutschland.

Seit 2001 gehört auch die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Sitz in Köln zur KfW-Gruppe. Die DEG investiert in Privatunternehmen, die profitabel sowie ökolo­gisch und sozial nachhaltig sind, um somit den Privatsektor in Entwicklungs- und Transformationsländern zu unterstützen.

KfW Aktivitäten in der Republik Serbien

Im Auftrag der Bundesregierung führt die KfW die finanzielle Zusammenarbeit mit Serbien durch. Die über die KfW finanzierten Investitionen und Programme haben inzwischen ein Zusagevolumen von ca. € 1.8 Mrd., davon rund jeweils rund 40% im Energiesektor und in der KMU-Förderung über den Finanzsektor. Die verbleibenden 20% sind im Umweltsektor genutzt. Seit Januar 2006 ist auch die DEG in Serbien mit einem Repräsentanten vor Ort vertreten.

Der Energiesektor

Unmittelbar nach dem politischen Wandel in 2000 setzte die KfW ein Soforthilfe­programm in Höhe von € 70 Mio. um. Im Rahmen des Programms wurden Energieimporte und dringend benötigte Ersatzteile finanziert.

Während diese und andere ältere Projekte die stabile Stromversorgung zum Ziel hatten, sind die neueren Projekte, durch die Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung alternativer Energiequellen, auf die umwelt- und klimafreundlichere Gestaltung des Energiesektors fokussiert.

Unter den ersten Projekten waren die Rehabilitierungen der  Wasserkraftwerke Bajina Bašta und Zvornik, die mit günstigen Krediten von 100 Millionen Euro finanziert wurden. Im Bereich der Stromerzeugung beteiligte sich die KfW, in Zusammenarbeit mit der EBRD, an der Finanzierung der Einführung des Kohlequalitätsmanagementsystems im größten Kohletagebau Serbiens Kolubara. Das  neue System wird die CO2 Emissionen beträchtlich reduzieren.

Die Implementierung des Projekts „Erneuerbare Energiequellen in Kostolac- Windpark“ mit EPS soll in den nächsten Monaten beginnen.

Neben Projekten auf der Versorgungsseite, hat die KfW in 2014 angefangen Projekte auf der Nachfrageseite zu finanzieren und ermöglichte somit die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden.

Die KfW hat serbischen Banken auch Refinanzierungskreditlinien für Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen zur Verfügung gestellt. Die Kredite sind für Unternehmen und private Haushalte gedacht.

Der Energiesektor

Unmittelbar nach dem politischen Wandel in 2000 setzte die KfW ein Soforthilfe­programm in Höhe von € 70 Mio. um. Im Rahmen des Programms wurden Energieimporte und dringend benötigte Ersatzteile finanziert.

Während diese und andere ältere Projekte die stabile Stromversorgung zum Ziel hatten, sind die neueren Projekte, durch die Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung alternativer Energiequellen, auf die umwelt- und klimafreundlichere Gestaltung des Energiesektors fokussiert.

Unter den ersten Projekten waren die Rehabilitierungen der  Wasserkraftwerke Bajina Bašta und Zvornik, die mit günstigen Krediten von 100 Millionen Euro finanziert wurden. Im Bereich der Stromerzeugung beteiligte sich die KfW, in Zusammenarbeit mit der EBRD, an der Finanzierung der Einführung des Kohlequalitätsmanagementsystems im größten Kohletagebau Serbiens Kolubara. Das  neue System wird die CO2 Emissionen beträchtlich reduzieren.

Die Implementierung des Projekts „Erneuerbare Energiequellen in Kostolac- Windpark“ mit EPS soll in den nächsten Monaten beginnen.

Neben Projekten auf der Versorgungsseite, hat die KfW in 2014 angefangen Projekte auf der Nachfrageseite zu finanzieren und ermöglichte somit die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden.

Die KfW hat serbischen Banken auch Refinanzierungskreditlinien für Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen zur Verfügung gestellt. Die Kredite sind für Unternehmen und private Haushalte gedacht.

Die Gemeindeinfrastruktur

Ab 2001 wurden die ersten längerfristig orientierten Rehabilitierungsmaßnahmen zugunsten der Fernwärmeversorgung umgesetzt. Das Programm befindet sich zurzeit in der vierten Phase und schließt 22 Gemeinden und einen Investitionsumfang von mehr als € 100 Mio. ein. Weitere € 32 Mio. stellte die deutsche Seite für die Fortsetzung des Programms zur Verfügung. Neben der Modernisierung und Erweiterung der Kesselanlagen, Instandhaltung des Leitungsnetzes und Einbau der Messinstrumente fördert das Programm die Weiterqualifizierung des Personals und die Einführung der verbrauchsabhängigen Abrechnung.

Geplante Darlehen für die Wärmeerzeugung auf Basis von Biomasse fügen, durch die Berücksichtigung des Klimaschutzes, eine neue Dimension der Förderung dieses Sektors hinzu.

Einen anderen Aspekt der Gemeindeinfrastruktur stellen Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme  dar. In zahlreichen serbischen Städten und Gemeinden ist die Wasserver- und Abwasserentsorgung quantitativ und qualitativ unzureichend. Die deutsche Bundesregierung finanzierte über die KfW die Rehabilitierung der Wasserversorgungssysteme in Belgrad, Niš, Novi Sad und Kragujevac. Die Maßnahmen waren auf die Instandhaltung, Rehabilitierung sowie institutionelle Unterstützung  in den Kommunalunternehmen gerichtet.

Seit 2008 werden das „Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsprogramme in Gemeinden mittlerer Größe“ in 17 Städten und Gemeinden implementiert. Eine Besonderheit dieses Programms ist der leistungsorientierte Ansatz bzw. nur Städte/Gemeinden, die bestimmte technische und wirtschaftliche Voraussetzungen in der Vorbereitungsphase erfüllen, können sich an der Investitionsphase beteiligen. Dieser Ansatz hat sich als sehr effizient und erfolgreich erwiesen. Aus dem Grund wird ein weiteres Abwasserentsorgungsprogramm, in 8 Städte/Gemeinden mittlerer Größe vorbereitet..

Das Vorhaben Biodiversitätsschutz Palić / Ludaš  soll dem Schutz der Biodiversität im Palić-/Ludaš-Seen-Gebiet dienen und darüber hinaus Voraussetzungen für die Nutzung der touristischen Potenziale der Region schaffen.

Die strukturschwachen Gemeinden insbesondere im Süden Serbiens  leiden seit Jahren unter dem Mangel an Investitionen in die soziale Infrastruktur. Durch das Vorhaben „Stärkung der sozialen Infrastruktur in von der Flüchtlingskrise belasteten Gemeinden“  werden Einrichtungen der sozialen Infrastruktur in strukturschwachen bzw. von Migrationsbewegungen betroffenen Gemeinden rehabilitiert, erweitert oder neu errichtet mit dem Ziel die soziale Infrastrukturleistungen für die lokale Bevölkerung und insbesondere vulnerable Gruppen, wie Minderheiten (Roma) und rückgeführte Migranten, zu verbessern.

Wie im Energiesektor hat die KfW Kreditlinien für serbische Banken zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist, Darlehen für kleine Investitionen in die Gemeindeinfrastruktur zu refinanzieren, wie  z.B. Straßenbau, Energieverteilung, Sanierung von Schulen und Kindergärten, Sanierung von Wasserversorgungs- und Kanalisationssystemen. Die Gemeinden haben die Unterstützung eines Beratungsteams, das von der Ständigen Konferenz der Städte und Gemeinden engagiert ist und das wie eine Implementierungsagentur für technische Hilfe handelt. Mehr als 400 Projekte wurden bisher finanziert mit einem Volumen von 136 Millionen Euro. Weitere Kreditlinien wurden in 2015 zur Verfügung gestellt werden. Dieses zweite Programm ist auf Gemeindeinvestitionen in die Energieeffizienz und in Umweltprojekte fokussiert.

Der Finanzsektor

Mikro-, kleine und mittelständische Unternehmen hatten im Jahr 2000 beschränkten Zugang zu Krediten. Privatpersonen mit kleinen oder mittleren Einnahmen hatten fast keinen Zugang zu finanziellen Dienstleistungen.

Aus diesem Grund gründeten die KfW Entwicklungsbank, ProCredit Holding, die Commerzbank, EBRD und die Holländische Entwicklungsbank (FMO), die ProCredit Bank Serbiens. Die Bank ist Mitglied der ProCredit Gruppe.

Die KfW hat zusammen mit den wichtigsten Gebern in Südosteuropa in 2005 den Europäischen Fonds für Südosteuropa (EFSE) gegründet. EFSE aktivierte erfolgreich private Investitionen, mit dem Ziel den Umfang der Kredite für kleine und mittelständische Unternehmen in Südosteuropa zu erhöhen. Bis Ende 2017 betrug das EFSE- Ausstehende- Portfolio 131,4 Millionen Euro und gewährleistete Darlehen für mehr als 110.000 kleine Unternehmer.

Um das Vertrauen der Bevölkerung in den Bankensektor zu stärken, gewährte die KfW Mittel und Beratungsdienstleistungen dem Einlagenversicherungsfonds im Volumen von 10 Millionen Euro. Dieser Fonds versichert die Spareinlagen der serbischen Sparer in Höhe von bis zu 50.000 Euro für den Fall des Bankrotts der Geschäftsbank.

Da die Landwirtschaft einen beträchtlichen Anteil in der serbischen Wirtschaft hat, während es gleichzeitig oft für Unternehmen und Unternehmer in ruralen Gebieten sehr schwer ist für ihre Investitionen eine Finanzierung zu finden, begann KfW im Auftrag der deutschen Regierung Kreditlinien für die Förderung der Landwirtschaft zu refinanzieren. Das jüngste Projekt ist die Einführung einer innovativen Kombination von Krediten und Versicherungen, die spezifische Hindernisse der Zugänglichkeit von Investitionskrediten lösen sollte.