Entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschland – Serbien

Serbien spielt eine entscheidende Rolle für die politische Stabilität in Südosteuropa und ist eines der wichtigsten Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Region. Ziel der deutschen Unterstützung für Serbien war von Anfang an, zu einer Annäherung an die Europäische Union, zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und damit zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung beizutragen. Unsere Kooperation steht somit unter dem Motto „Initiative für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung“. Alle Aktivitäten zielen darauf ab, in der Region des Westlichen Balkans Frieden, Stabilität und Wohlstand zu stärken.

Für Serbien hat die deutsche Bundesregierung seit dem demokratischen Umbruch im Jahr 2000 mehr als 1,8 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Damit ist Deutschland der wichtigste bilaterale Geber Serbiens. Darüber hinaus profitiert Serbien von einer Reihe regionaler Projekte, die ebenfalls von Deutschland finanziert werden.

Die Mittel für die Zusammenarbeit mit Serbien kommen zum überwiegenden Teil aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ beauftragt vor allem zwei Organisationen mit der Durchführung der deutsch-serbischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit: Die KfW Entwicklungsbank ist für die Umsetzung der  Investitionsvorhaben zuständig, während die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Beratungsprojekte durchführt. Daneben nutzen viele Nichtregierungsorganisationen Mittel des BMZ, um Projekte in Serbien zu verwirklichen.

Umgesetzt durch:

 

Serbien spielt eine entscheidende Rolle für die politische Stabilität in Südosteuropa und ist eines der wichtigsten Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Region. Ziel der deutschen Unterstützung für Serbien war von Anfang an, zu einer Annäherung an die Europäische Union, zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und damit zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung beizutragen. Unsere Kooperation steht somit unter dem Motto „Initiative für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung“. Alle Aktivitäten zielen darauf ab, in der Region des Westlichen Balkans Frieden, Stabilität und Wohlstand zu stärken.

Für Serbien hat die deutsche Bundesregierung seit dem demokratischen Umbruch im Jahr 2000 mehr als 1,8 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Damit ist Deutschland der wichtigste bilaterale Geber Serbiens. Darüber hinaus profitiert Serbien von einer Reihe regionaler Projekte, die ebenfalls von Deutschland finanziert werden.

Die Mittel für die Zusammenarbeit mit Serbien kommen zum überwiegenden Teil aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ beauftragt vor allem zwei Organisationen mit der Durchführung der deutsch-serbischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit: Die KfW Entwicklungsbank ist für die Umsetzung der  Investitionsvorhaben zuständig, während die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Beratungsprojekte durchführt. Daneben nutzen viele Nichtregierungsorganisationen Mittel des BMZ, um Projekte in Serbien zu verwirklichen.

Umgesetzt durch:

 

Drei Schwerpunkte der Zusammenarbeit

Die deutsch-serbische wirtschaftliche Zusammenarbeit arbeitet in drei Schwerpunkten,
die beide Regierungen gemeinsam vereinbart haben.

Mit bis dato über einer Milliarde Euro erfolgten die höchsten Zusagen für den Umweltsektor. Kooperationsprojekte umfassen die Modernisierung und den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur zur Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung, der Energieübertragungsleitungen, die energieeffiziente Sanierung von Gebäuden oder den Aufbau von Biomasse-, Wind- und Solarkraftwerken. Daneben werden öffentliche Stellen zu Themen der nachhaltigen Ressourcennutzung beraten. So leisten wir signifikante Beiträge zum Klima- und Umweltschutz.

Die Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentlicher Verwaltung bildet einen weiteren Schwerpunkt. Für den serbischen EU-Beitritt sind Reformen des Rechtsstaats eine der wichtigsten Herausforderungen. Auf nationaler Ebene werden die Verwaltungsreform und die Reform der öffentlichen Finanzen unterstützt. Weiterhin erfolgt eine Zusammenarbeit mit den Kommunen, die als kleinste Verwaltungseinheiten der Bevölkerung am nächsten stehen und deren Services den Bürgern unmittelbar zugutekommen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Förderung von marginalisierten Gruppen, u.a. Roma, Returnees und älteren Menschen.

Zukunftsperspektiven schaffen ist das Motto des Schwerpunktes Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Die deutsch-serbische Entwicklungszusammenarbeit fördert Schulungsmaßnahmen für Personen, die schwer Beschäftigung finden, unterstützt die Einführung dualer Berufsbildung in Serbien und fördert KMU, Selbstständige und Unternehmensgründer. Ein besonderer Fokus liegt auf Zukunftsindustrien, wie der IT- und Metall-Branche und der ökologischen Landwirtschaft.